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Rasensamen – Alles rund um das frische Grün

Wohl kaum ein Bereich eines gut gepflegten Grundstücks ist von solch einer großen Bedeutung wie ein schöner, grüner Rasen. Das soll heißen, nichts sieht besser aus als ein ordentliches Stück Grün hinter dem Haus. Dabei bestehen ganz genaue Vorstellungen davon, wie der perfekte Garten und damit der perfekte rasen aussehen soll. Das Vorbild vieler Kleingärten ist das Ideal des englischen Rasens. Hierbei Rasenpflegebesticht das Bild durch eine gleichmäßig grüne Grasfläche, die ordentlich und kurz gehalten wird. Perfekt wird der Eindruck durch die homogene, satte Färbung und gleichmäßig dichte Wuchsformen.

Doch wer einen ansehnlichen Rasen wünscht, muss sich ein wenig auskennen mit der Materie. Denn es ist nicht einfach damit getan, ein paar Rasensamen auf die Erde zu werfen und irgendwann einmal alle zwei Wochen mit dem Rasenmäher darüber zu fahren. Worauf es ankommt bei der Saatauswahl und warum die Grundlage einer schönen, grünen Wiese bereits bei der Auswahl der Rasensamen mit System beginnen sollte, zeigen wir dir jetzt.

 

Die sprichwörtliche Grundlage – Vorbereitung, Nachbereitung und Rasenpflege

Für die Anlage eines Rasens bedarf es einer gewissen Vorbereitung, sowohl inhaltlich als auch materiell. Welche Werkzeuge und Hilfsmittel, die der Einzelhandel in großer Menge anbietet, tatsächlich benötigt werden, kann pauschal nicht so einfach beantwortet werden. Die Auswahl und vor allem Dimensionierung des passenden Geräts hängt vom voraussichtlichen Aufwand und der Größenordnung des Pflegebereichs ab. Schließlich ist für eine kleine Grünfläche hinter dem Haus eine anderen Vorgehensweise bei der Pflege sinnvoll, als dies bei einer Sportfläche der Fall wäre oder gar innerhalb eines Biotops.

Grundsätzlich gilt jedoch, dass bei der Auswahl von Rasensamen auf eine umfangreiche und vielseitige Mischung geachtet werden soll. Idealerweise wird Saatgut verwendet, das nicht nur exakt nach den gesetzlichen Vorgaben zusammen gesetzt wird, sondern auch möglichst alle vorhandenen Rahmenbedingungen ideal abdeckt. Dementsprechend ergibt sich auch der individuelle Pflegeaufwand.Rasenpflege

Schon beim Anlegen gibt es entscheidende Unterschiede, die bei den jeweiligen Rasenarten zu beachten sind. Grundsätzlich wird unterschieden zwischen der Ansaat von Haus-, Gebrauchs- und Zierrasen sowie Sportrasen allgemein. Als Hausrasen gelten alle Rasenflächen, die vornehmlich im privaten und halböffentlichen Raum eingesetzt werden. Diese benötigen für eine ideale Keimung und gutes Wachstum ein vorbereitetes Beet. Es ist wichtig, dass der Bodengrund entsprechend aufbereitet und bei Bedarf verbessert wird. Es ist wichtig, dass der Boden nicht zu schwer und lehmig ist, doch er darf auch nicht zu sandig sein.

Nach der tiefen Bearbeitung des Bodens sollte der Grund einige Wochen Zeit bekommen, sodass eine Rückverdichtung stattfindet. Diese kann auch mit einer speziellen Rasenwalze unterstützt werden. Außerdem benötigen die Rasenkeimlinge eine sogenannte Starter-Düngung, damit der Wuchs zügig dicht und üppig wird. Schließlich muss das Saatbeet direkt vor dem Rasen ansähen bis etwa 3 oder 4 Zentimeter Tiefe von Steinen und groben Strukturen befreit werden, sodass sich eine homogene, kleinteilige Oberfläche ergibt. Nachdem die Rasensamen eingesät wurden, ist der Boden mit einem Rechen vorsichtig abzuziehen. Schließlich muss entsprechend der Rasenmischung auf eine passende Wässerung geachtet werden. Hat die Auswahl der Rasensamen gestimmt und war die Vorbereitung optimal, kann das Gras bei etwa 10 Zentimetern Wuchshöhe auf knapp 5 Zentimeter gestutzt werden.

Beim Sportrasen ist der Anspruch an die richtige Vorbereitung und nachträgliche Pflege schon etwas höher. Hierzu gibt es in der Tat Richtlinien und technische Standards für Rasenflächen, die im Sportbereich genutzt werden sollen. Das Besondere an diesen Rasenarten ist die hohe Belastung, die ungeachtet der Bodenbedingungen und des Klimas stattfinden. Vor allem die Pflege des Rasenbodens und der Grasnarbe ist bei hoher Beanspruchung unabdingbar. Schon allein die Vorgaben und Ansprüche für die Bodenbeschaffenheit sind umfangreich und werden vielfach von fachlich geschulten Experten übernommen. Schon die Ansaat der Rasenfläche ist umfangreich und anspruchsvoll. Neben der grundlegenden Aufbereitung des Bodens nach baurechtlichen Vorgaben und anhand sogenannter Gerüstbaustoffe und Zuschlagstoffe wird schließlich an der Oberfläche eine Rasentragschicht, kurz RTS, von 10 bis 15 Zentimetern Dicke erreicht. Ist dieser Bodenaufbau stabil und annähernd Erosionsresistent, kann erst mit dem Aussähen begonnen werden. Nicht zuletzt aufgrund der großen Flächen werden zum Ansetzen entsprechende Geräte und Maschinen genutzt. Eine Pflege aus effektiver Düngung, rechtzeitigem Rückschnitt und Schädlingskontrolle bedeutet vielfach einen hohen, ständig wiederkehrenden Aufwand. Schließlich soll jedoch das Ergebnis tadellos sein.

Die tatsächliche Grundlage – Die passenden Rasensamen

Rasen ist nicht gleich Rasen, das zeigt bereits der einsteigende Blick auf das umfangreiche Angebot an Sämereien. Und weil es dabei teilweise erhebliche Unterschiede gibt und überdies Anforderungen an die hohe Qualität des Produkts, hat der Gesetzgeber klare Vorschriften verfasst zum Thema Rasensamen. Rasensamen RasensaatUnd es gibt eine erstaunliche Vielfalt von Rasensorten.

Beim Zierrasen zum Beispiel werden zwei Varianten beschrieben, die neben den Grassamen für Ausdauerndes Weidelgras auch noch weitere Gräser enthalten. Zudem werden drei Formen des Gebrauchsrasen aufgeführt. Sie unterscheiden sich gut für spezielle Lagen und Witterungsformen. Diese Rasenarten werden vor allem genutzt für Wohngrundstücke und öffentliche Grünanlagen.

Ebenfalls erhältlich sind Rasensamen zum ansähen von Sportrasen, sowohl zur Neuanlage als auch zur Regeneration. Eine Besonderheit dabei sind Samen für den Golfrasen, denn hier werden teilweise noch spezielle Areale beschrieben, die mit eigens abgestimmten Rasensamen präpariert werden.

Ein weiteres großes Feld, im wahrsten Sinn des Wortes, ist der Bereich des Landschaftsrasens. Die Zusammensetzung der Samenmischungen richtet sich sowohl nach den Standortbedingungen als auch nach der vorgesehenen Nutzung. Ähnliches gilt für Samen zur Dachbegrünung, die jedoch zusätzlich mit einem Kräuteranteil von bis zu 35 Prozent eingemischt werden.

Schließlich besteht noch das Angebot für Rasensamen von Biotopflächen. Hierbei gibt es vier Varianten, die entsprechend der Standortansprüche und Umweltbedingungen zusammen gesetzt sind.

Die üblichen Mischungen an Rasensamen aus dem allgemeinen Einzelhandel und dem Fachhandel unterscheiden sich vornehmlich durch das individuelle Mischungsverhältnis. Je nachdem, welche Fläche begrünt werden soll, bietet sich die Auswahl einer bestimmten Mischung an. Außerdem ist auch die geplante Nutzung wichtig bei der Entscheidung des passenden Saatguts. Somit bieten sich die jeweiligen Mischungen zum Anlegen eines strapazierfähigen Rasens ebenso wie für die Ansaat anspruchsvoller Grasflächen an.

Ob und inwiefern der einmal angelegte Rasen später eine gewisse Pflege braucht oder nicht, hängt ganz von der ausgewählten Mischung der Rasensamen ab. Vor allem die Saatmischungen für Nutzrasen und spezielle Rasenformen werden vornehmlich durch professionelle Einrichtungen und Fachleute vertrieben, Rasensamen Rasensaatweil deren Einsatz mit einem bestimmten Maß an Fachwissen verbunden sein kann. Dasselbe gilt auch für die nachhaltige Pflege bei Bedarf.

Somit werden für Landschaftsrasen beispielsweise eine breite Masse an robusten Gräsersamen genutzt, während bei Zierrasen oder Rasenarten für den Sport ausgewählte Gräser eingesetzt werden. Entscheidend für die Auswahl der passenden Rasensamen ist dabei neben den klimatischen Bedingungen und der Beschaffenheit des Untergrunds vor allem die geplante Nutzung der Grünfläche. Dementsprechend ergibt sich die Zusammensetzung des Saatguts.

Das Angebot an Mischungen mit Rasensamen ist erstaunlich umfangreich und es fällt ebenfalls auf, dass die Bestimmungen zur Anwendung und insbesondere zur Auswahl des passenden Saatguts ebenfalls stark ins Detail gehen. In der Regel reicht es beim Kauf von Rasensamen, auf Regel-Saatgut-Mischungen, kurz RSM, zu vertrauen. Außerdem lohnt sich ein Blick in die jährlich erscheinende Broschüre der Forschungsgesellschaft Landschaftsentwicklung Landschaftsbau e.V., kurz FLL, zu den aktuellen Informationen rund um Rasensamen. Bei speziellen Ansprüchen und ungewöhnlichen Rahmenbedingungen empfiehlt sich eine gute Beratung durch Experten. Übrigens unterscheiden sich hochwertige Rasensamen von den günstigen dadurch, dass die gesetzlichen und inhaltlichen Angaben auf einem separaten grünen Zettel beigefügt sind.

Rasensamen – Richtige Auswahl, richtige Pflege

Ein Rasen ist nicht nur eine schnöde Sammlung einfacher grüner Gräser. Vielmehr besteht ein gesunder und üppiger Rasen aus einer Vegetationsgesellschaft verschiedener Rasengräser und auch Kräuter, die übrigens als Rasennarbe bezeichnet werden. Sie bildet die Grundlage für Parkrasen und Liegewiese ebenso wie für Sportflächen und Straßenraumgrün.

Die Auswahl und korrekte Anwendung der „richtigen“ Rasensamen ist wichtig, damit der Aufwand des Ansetzens einer Grünfläche nicht durch widrige Umstände unmöglich wird. Schließlich bedrohen nicht nur eine schlechte Beratung und Anwendungsfehler die Aussicht auf das saftige Grün. Wer auf Nummer Sicher gehen will, sowohl bei der Kaufentscheidung als auch bei der Umsetzung, nutzt die Unterstützung von Fachleuten und Experten. Wer diese Hilfe nicht nutzen möchte, sollte sich grundlegend mit dem Thema Rasensamen wählen und der Anlage von Grünflächen befassen. Hierbei ist schließlich auch das Rasensamen RasensaatWissen um mögliche Wachstumsstörungen, Ungeziefer, Unkraut, Krankheiten und andere Aspekte nicht zu unterschätzen. Schließlich soll nach der Auswahl des passenden Saatgutes auch bald ein sichtbar positives Ergebnis stattfinden.

Schließlich ist ein schöner, grüner Rasen mehr als nur eine hübsche Augenweide im wahrsten Sinn des Wortes. Die zahlreichen Gräser und speziellen Saatmischungen bilden eine gute und erfolgversprechende Grundwahl, wenn ein Rasen gesäht werden soll. Rasenflächen wirken klimatisch neutralisierend und verbessern das Mikroklima der direkten Umgebung nachhaltig.

Mit der richtigen Beurteilung der Standortbedingungen und der dementsprechend ausgerichteten Wahl des jeweiligen Saatgutes ist bereits eine wichtige Grundlage dafür geschaffen, dass die Anlage einer neuen Rasenfläche gelingen wird. Mehr als 300 verschiedene Sorten an Rasengräsern mit unterschiedlichsten Eigenschaften und Wuchsmöglichkeiten kommen zum Einsatz und sie werden anhand vorgegebener Bestimmungsschlüssel eingeteilt und miteinander vermischt. Das Ergebnis ist, bei entsprechender Pflege und Nutzung, eine Bodenfläche mit einer sehr hohen Aufenthalts- und Nutzungsqualität, die sich durch Strapazierfähigkeit und Nachhaltigkeit langfristig auszeichnet. Ein schöner, grüner Rasen wirkt nicht nur als Biotop und Lebensraum für kleine und große Lebewesen. Die Lebensqualität vor allem in den Städten wird durch Grünflächen schließlich maßgeblich geprägt.

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